Aktuelles
Ankündigung!
"Die japanischen Buddenbrooks"
Ein Jahrhundertroman!erscheint März/April 2010
KITA Morio
Das Haus Nire
Der Verfall einer FamilieDeutsch von Otto Putz
Herausgegeben von Eduard Klopfenstein
Japan Edition im be.bra Verlag, Berlin
2010, ca. 1024 Seiten, Masse: ca. 14 x 22 cm, gebunden
ca. 38.00 Euro [D] / 64.00 sFr. / 39.10 Euro [A]
ISBN: 978-3-86124-909-2Erscheint im März/April 2010
Dieses preisgekrönte Meisterwerk erzählt vom Aufstieg und Fall der Familie Nire und der von ihr geführten Nervenklinik. Mit feiner Ironie und scharfer Beobachtungsgabe zeichnet Kita Morio ein faszinierendes, bisweilen karikierendes Bild eines Clans, der im Konflikt zwischen geschäftlichem Erfolg und persönlichem Lebensglück zu zerbrechen droht. Familienpatriarch Kiichiro und seine älteste Tochter setzen alles daran, ihre vermeintlich heile Welt zu retten. Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, scheint das Schicksal des Familienimperiums endgültig besiegelt.
Kita Morio, eigentlich Saitō Sōkichi, geboren 1927 in Tokio, ist einer der bedeutendsten Schriftsteller Japans. Der Sohn des Dichters Saitō Mokichi studierte Medizin und reiste 1958 als Schiffsarzt für mehrere Monate nach Europa. 1960 erhielt Kita Morio den Akutagawa-Preis, die höchste Auszeichnung für japanischsprachige Autoren. Von ihm erschienen sind zahlreiche Kurzgeschichten, Märchen und Romane, darunter das 1983 als Anime verfilmte Buch »Doktor Mambos Insektentagebuch«.
Ankündigung!
Eine tragische Liebe in der Kaiserzeit
erscheint Februar 2010
MORI Ôgai
Das Ballettmädchen
Eine Berliner NovelleDeutsch von Jürgen Berndt und mit einem Nachwort von Ursula Berndt
Herausgegeben von Eduard Klopfenstein
Japan Edition im be.bra Verlag, Berlin
2010, ca. 120 Seiten, Masse: ca. 14 x 22 cm, gebunden
ca. 16.95 Euro [D] / 31.00 sFr. / 17.50 Euro [A]
ISBN: 978-3-86124-910-8Erscheint im Februar 2010
Der japanische Student Toyotaro lernt 1888 in den Straßen Berlins die Balletttänzerin Elis kennen, ein Mädchen aus einfachen Verhältnissen. Es ist seine große Liebe. Gemeinsam erlebt das ungleiche Paar Monate des Glücks - bis Toyotaro von seinem früheren Leben eingeholt wird. Man stellt ihm eine große Karriere in Aussicht und drängt ihn zur Rückkehr nach Japan. Doch inzwischen ist Elis schwanger! Im Konflikt zwischen seiner Liebe und der Stimme der Vernunft muss Toyotaro eine Entscheidung fällen ...
Mori Ogai, eigentlich Rintaro Mori (1862-1922), studierte Medizin in Japan und Deutschland. 1917 beendete er seine Karriere als Militärarzt und widmete sich ganz der Tätigkeit als Schriftsteller. Er übersetzte u. a. Goethes »Faust« sowie Werke von Lessing, Kleist, Rilke, E.T.A. Hoffmann und Schiller ins Japanische. In Berlin erinnert heute die Mori-Ogai-Gedenkstätte an diesen bedeutenden japanischen Schriftsteller und sein Leben in Deutschland. »Das Ballettmädchen« wurde 1989 verfilmt.
Aktuelle Neuerscheinungen
YAMADA Amy
Nächte mit Spoon AONO Sô
Mutter wo bist du UCHIDA Hyakken
Aus dem Schattenreich
(Siehe auch unter Deutsche Titel)
NATSUME Sôseki
Sanshirôs WegeHerausgegeben von Eduard Klopfenstein
Aus dem Japanischen von Christoph Langemann
Japan Edition im be.bra Verlag, Berlin
2009, 272 S., gebundenISBN: 978-3-86124-908-5
Neuerscheinung
Nach längerer Zeit erscheint im Frühling 2009 wieder einmal ein Tanka-Band, diesmal zweisprachig, japanisch-deutsch, mit Kommentar und Einführung. Neu ist auch die strikt chronologische Anordnung und die Auswahl mit 50 klassischen und 50 modernen Tanka.
"Gäbe es keine Kirschblüten..."Tanka aus 1300 Jahren. Japanisch-Deutsch
Hrsg. u. übers. v. Yukitsuna Sasaki, Eduard Klopfenstein u. Masami Ono-Feller
Reclam Verlag, Ditzingen
2009, 256 Seiten, Masse: 9,6 x 15,2 cm, Hardcover
Euro 12.- Sfr. 22.50
ISBN-10: 3150106982
ISBN-13: 9783150106983Erscheint im April 2009
SASAKI Yukitsuna ist ein führender Vertreter der Tanka-Dichtung Japans sowie Professor für japanische Literatur an der renommierten Waseda-Universität, Tôkyô. Er ist Leiter der Tanka-Dichtergruppe „Kokoro no hana“ sowie Herausgeber der gleichnamigen Zeitschrift. Von ihm sind bisher 14 Tanka-Bände sowie mehrere kritische Werke über Tanka-Literatur erschienen. Sasaki ist u.a. eines von vier Jurymitgliedern der wöchentlichen Tanka-Kolumne der „Asahi Shinbun“, der führenden überregionalen Zeitung Japans. Vorsitzender der Gesellschaft moderner Tanka-Dichter, Mitglied der Japan Art Academy. Sasaki erhielt viele Auszeichnungen.
Die Übersetzungen und Kommentare stammen von Prof. Eduard Klopfenstein (Universität Zürich).
Wege der Japanologie
(Festschrift für Eduard Klopfenstein)Die Geschichte der Japanologie in Zürich ist eng verbunden mit der Biographie von Eduard Klopfenstein, dem zweiten Ordinarius des Faches von 1989 bis 2005. Beinahe seit den Anfängen der Abteilung Japanologie des Zürcher Ostasiatischen Seminars war er maßgeblich am Aufbau und der frühen Entwicklung beteiligt, von 1969 bis 1979 zunächst als wissenschaftlicher Assistent (mit einem Unterbruch von 1972 bis 1975 zwecks Erforschung des traditionellen Theaters im Auftrag des Schweizerischen Nationalfonds an der Universität Kyôto), und nach der Habilitation von 1979 zehn Jahre lang als Oberassistent. Seine breit gestreuten Tätigkeitsfelder erstrecken sich von der Literatur und den darstellenden Künsten der Vormoderne bis hin zur modernen Literatur und gesellschaftlichen Aspekten des gegenwärtigen Japan. Eine Spezialität stellte stets die spätmoderne Lyrik, insbesondere die Kettendichtung unter Einbezug verschiedener Sprachen mit dem Japanischen als Angelpunkt dar. Dieser Band mit hochkarätigen Beiträgen seiner Kolleginnen und Kollegen, Schüler und Bekannten - darunter auch ein Text des Nobelpreisträgers für Literatur Ôe Kenzaburô - spiegelt die ungeheure Breite des Faches wieder, in etwa wie sie in Klopfensteins Werk selbst Ausdruck findet.
Meyer, Harald (Hg.)
Wege der JapanologieFestschrift für Eduard Klopfenstein
Zürich, 2008
LIT Verlag GmbH & Co. KG WienBerlin, 2008
LIT Verlag Dr. W. HopfReihe: Japanologie
Gebunden. Ca. 426 Seiten
ISBN 978-3-03735-171-0 (Schweiz)
ISBN 978-3-8258-0541-8 (Deutschland)Hinweis: Der Band enthält einen Originalbeitrag des Nobelpreisträgers Ôe Kenzaburô in Japanisch und in deutscher Übersetzung.
Aus dem Inhalt:
- "Tagame"からの朗読の前に
大江健三郎 - Vor der Lesung aus dem Roman "Tagame"
Ôe Kenzaburô
Übersetzung aus dem Japanischen: Eduard Klopfenstein - "Eine Nacht auf dem Rigi". Ein Poet aus Japan in der Schweiz
Peter Pantzer (Bonn) - Kitamura Tôkoku: "Manba" - Übersetzung und Kommentar
Wolfgang Schamoni (Heidelberg) - Graskissen - ein Nô-Spiel nach Natsume Sôseki
Stanca Scholz-Cionca (Trier) - Ken-Tanzstücke im Kabuki von 1847 bis 1879
Sepp Linhart (Wien) - Eine kleine Betrachtung des Grazer Stellschirms
Ôsaka-zu byôbu 大阪図屏風 aus kultursemiotischer Perspektive
Franziska Ehmcke (Köln) - Wie der Taishaku-ten von Shibamata zum Vorschein kam - und was er zum Vorschein bringt
Josef A. Kyburz (Paris) - Die Rezeption Pestalozzis sowie der Wandel im Pestalozzi-Bild im japanischen Bildungswesen
des 20. Jahrhunderts
Mioko Torimitsu (Hiroshima, Japan), übersetzt von Heinrich Reinfried (Zürich) - Jitsugaku (realitätsbezogene Wissenschaft) als Keim der Moderne in der Edo-Zeit?
Hiroomi Fukuzawa (Berlin) - Ein Geschichtsspiegel der Edozeit: Das Nippon nisen-nen sode kagami
Reinhard Zöllner (Erfurt) - Philipp Franz von Siebold und seine japanische Liebe
Viktoria Eschbach-Szabo (Tübingen) - Komura Jutarô und der Russisch-Japanische Krieg: Zur Rezeption eines "grossen Mannes" der Meiji-Zeit in der japanischen Geschichtsschreibung und Literatur
Harald Meyer (Bonn & Zürich) - "Friedrich Dürrenmatt liest Yasushi Inoue": Zum Vortrag Dürrenmatts über den japanischen Schriftsteller
Hiroko Masumoto (Himeji, Japan) - Überlegungen zur zeitgenössischen Literatur
Lisette Gebhardt (Frankfurt) - Sono Ayako - Eine katholische Autorin zwischen Sozialkritik und Glaubensfragen
Diana Donath (Köln) - A Journey through the Labyrinth: Two Texts by Nogami Yaeko
Maya Mortimer (Geneva) - Male Characters in the Japanese Fairy Tale:
Classification and Analysis
Gergana Petkova (Sofia, Bulgaria) - Wie man das Wasser überschreitet und die andere Welt erreicht - Die Brücke in der japanischen Kultur
Masako Sato (Tokyo) - Faszination eines universalitsischen Denkers: Gedanken zu Jean-Paul Sartres Wertschätzung in Japan
Simone Müller (Zürich) - Tradition versus Innovation im japanischen Theater
Tomoya Watanabe (Tessin)
Asiatische Studien LXI·2·2007:
Japanische Schriftstellerinnen 1890-2006In der Reihe "Asiatische Studien" ist ein Band zum Thema Japanische Schriftstellerinnen erschienen:
Bronkhorst, Johannes / Gassmann, Robert / Klopfenstein, Eduard / Kollmar-Paulenz,
Karénina / Von Kügelgen, Anke / May, Jaques / Riemenschnitter, Andrea / Rudolph,
Ulrich / Schoeler, Gregor / Schulze, Reinhard / Zufferey, Nicolas (Hrsg.)
Asiatische Studien / Études Asiatiques
Zeitschrift der Schweizerischen Asiengesellschaft
Revue de la Société Suisse-Asie
LXI - 2/2007
Japanische Schriftstellerinnen 1890-2006
Herausgegeben von Eduard KlopfensteinBern, Berlin, Bruxelles, Frankfurt am Main, New York, Oxford, Wien. 2007. 536 S.
Publiziert bei: Peter Lang Verlag. Bern.
Aus dem Inhalt:
- Eduard Klopfenstein: Vorwort: Warum ein Heft über Schriftstellerinnen?
- Michael Stein: Higuchi Ichiyô und ihr Förderer Nakarai Tôsui
- David Putnam: Tamura Toshiko - Modern oder doch traditionell? Eine biografistische Textanalyse von Tamura Toshikos Miira no kuchibeni (1913)
- Maya Mortimer: A Reporter's Dilemma: Nogami Yaeko in Heidiland. Followed by a Translation from Ô-Bei no tabi
- Simone Müller: Miyamoto Yurikos theoretische Schriften zur Japanischen Nachkriegsliteratur
- Dominique Schneider: «Das Leben einer Blume ist kurz, nur ihre Leiden sind zahlreich». Über Hayashi Fumiko
- Christian Jentsch: Hirabayashi Taiko - Azakeru: Eine Textanalyse und -interpretation
- Eduard Klopfenstein: Färben und Weben - Kunsthandwerk in Shibaki Yoshiko's Roman Gunjô no umi
- Daniela Tan: Wortweit - Die Welt von Ôba Minako
- Mika Kunz: Atombombenopfer: Matsuri no ba von Hayashi Kyôko
- Monika Wernitz-Sugimoto: Kurahashi Yumiko - Meisterin von Sein und Schein
- Diana Donath: Mori Yôko: Charmante Vermittlerin eines neuen Frauenbildes
- Lisette Gebhardt: «Bubblonia-Bashing»: Kirino Natsuos Bedeutung für die zeitgenössische japanische Literatur
- Diana Donath: Takamura Kaoru: Eine zeitkritische Intellektuelle im Geist Dostojewskis vor dem Hintergrund ihres Gesamtschaffens
- Verena Nakamura-Methfessel: Die Japan-koreanische Autorin Yi Yang-ji - Eine Initiatorin der neueren Zainichi Literatur: Leben und Schreiben zwischen zwei Asien
- Ina Hein: Yamada Eimi: Neue Räume, neue Geschlechterbeziehungen?
- Matthias Pfeifer: Schreiben als Entblössung der Seele: Die autobiographischen Schriften der Uchida Shungicu
- Diana Donath: Miyabe Miyuki: Ein Vielseitigkeitstalent der modernen japanischen Literatur im Spiegel ihres Gesamtwerks
- Michiko Mae: Yoshimoto Banana: Postmodernes Kulturphänomen oder eine «neue Literatur»?
- Lisette Gebhardt: «Freeter-Literatur»? - Ein Blick auf Kakuta Mitsuyo
- Kristina Iwata-Weickgenannt: Yû Miri und das 'schöne Dorf': Konstruktionen von 'roots' und 'routes' in Hachigatsu no hate
- Lisette Gebhardt: Kanehara Hitomi: Manierismen der Verweigerung.









