Aktuelles

 

Aktuelle Neuerscheinungen:

Im JLPP Projekt sind die folgenden Titel neu erschienen:

MIYABE Miyuki Feuerwagen
KOMETANI Foumiko Wasabi zum Frühstück
TOMIOKA Taeko Wogen
NISHIMURA Kyôtarô Das klatschende Äffchen
HAYASHI Kyôko Verstrahltes Leben
NATSUME Sôseki Hinter der Glastür
UNO Chiyo Die Liebe einer Frau
KANESHIRO Kazuki GO!

Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik "Deutsche Titel"

 


 

Ankündigung!

Tanizaki Jun’ichirô:
Das Buch "Liebe und Sinnlichkeit" erscheint am 21.03.2011 im Manesse Verlag.

Gäbe es keine Kirschblüten...

TANIZAKI Jun’ichirô
Liebe und Sinnlichkeit


Originaltitel: Renai oyobi shikijo
Übersetzung: Eduard Klopfenstein

Manesse Verlag , Zürich
2011, ca. 96 Seiten, Masse: 12.5 x 20.0 cm, gebunden
ca. € 14.95 [D] | € 15.40 [A] | CHF 24.90

ISBN: 978-3-7175-4080-9

Erscheint im März 2011

Vom Reiz verhaltener Sinnlichkeit
Zurückhaltung und große Höflichkeit bestimmten in der japanischen Gesellschaft traditionell den Umgang zwischen Mann und Frau. Welchen kulturellen Wurzeln entsprang ihr Liebesleben? Welche Rolle spielten beispielsweise die Architektur des Landes und die Vorliebe für verschattete Räume? Wer Japan und japanische Sinnlichkeit verstehen will, muss Tanizaki lesen.

Japanerinnen waren lange von einer Aura des Mysteriösen umgeben: blass wie der Mondschein, leise wie das Zirpen von Insekten und sanft wie die Tautropfen auf den Gräsern – so wurden sie in der Literatur beschrieben. Verhaltene, nur angedeutete Zärtlichkeit zeichnete ihr Verhältnis zu den Männern aus. Und doch wusste genau diese Nuancierung des Erotischen, genannt „iroke“, weit mehr zu bezaubern als allzu große Offenheit und Leidenschaftlichkeit. „Eine noch so schöne Frau hat, wenn sie einmal völlig nackt dasteht, nichts mehr, was sie enthüllen könnte“, schreibt Tanizaki. In seinen geistreichen Essays der 1930er-Jahre, die mit diesem Band vollständig vorliegen, entwarf er ein einzigartiges Panorama japanischer Sitten und Kultur.

 


Die beiden Bücher "Lob des Schattens" (Neuauflage) und "Lob der Meisterschaft" (Neuerscheinung) sind im September 2010 im Manesse Verlag erschienen.


Tanizaki

 


 

Ankündigung!

Gäbe es keine Kirschblüten...

YÛ Miri
Gold Rush


Roman (Originaltitel: Gôrudorasshu)
Übersetzung: Christina Iwata-Weickgenannt

Japan Edition im be.bra Verlag, Berlin
2010, ca. 352 Seiten, Masse: ca. 14 x 22 cm, gebunden
26.- Euro [D] / 46.- sFr. / 26.80 Euro [A]

ISBN: 978-3-86124-911-5

Erscheint im September 2010

Der 14-jährige Kazuki wächst als Sohn eines einflussreichen und brutalen Spielhallen-Besitzers in einer verruchten Gegend von Yokohama auf. Immer tiefer rutscht er in eine Welt aus Gewalt, Sex und Drogen ab, bis er eines Tages seinen tyrannischen Vater mit einem Schwert tötet. Er lässt die Leiche in dem mit Gold gefüllten Keller des väterlichen Hauses verschwinden und versucht, die Rolle des Familienoberhaupts einzunehmen - doch die Welt der Erwachsenen ist erbarmungsloser, als er es sich vorstellen konnte...

Yu Miri, 1968 als Tochter koreanischer Eltern in Yokohama geboren, verließ die Schule, um sich der Theatergruppe "Tokyo Kid Brothers" anzuschließen. 1988 gab sie ihr Debüt als Dramatikerin mit dem Stück "Für meinen Freund im Wasser". Ihr erstes Buch ("Ein Fisch, der zwischen Felsen schwimmt") erschien 1994, seither veröffentlich sie vorrangig Romane. 1997 wurde ihr der Akutagawa-Preis verliehen, die höchste Auszeichnung für japanischsprachige Autoren. "Gold Rush" erschien in Japan 1998.


 

Neu erschienen:

"Die japanischen Buddenbrooks"
Ein Jahrhundertroman!

erschienen im April 2010


Gäbe es keine Kirschblüten...

KITA Morio
Das Haus Nire
Der Verfall einer Familie

Deutsch von Otto Putz
Herausgegeben von Eduard Klopfenstein

Japan Edition im be.bra Verlag, Berlin
2010, ca. 1024 Seiten, Masse: ca. 14 x 22 cm, gebunden
ca. 38.00 Euro [D] / 64.00 sFr. / 39.10 Euro [A]

ISBN: 978-3-86124-909-2

Erschienen im April 2010

Dieses preisgekrönte Meisterwerk erzählt vom Aufstieg und Fall der Familie Nire und der von ihr geführten Nervenklinik. Mit feiner Ironie und scharfer Beobachtungsgabe zeichnet Kita Morio ein faszinierendes, bisweilen karikierendes Bild eines Clans, der im Konflikt zwischen geschäftlichem Erfolg und persönlichem Lebensglück zu zerbrechen droht. Familienpatriarch Kiichiro und seine älteste Tochter setzen alles daran, ihre vermeintlich heile Welt zu retten. Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, scheint das Schicksal des Familienimperiums endgültig besiegelt.

Kita Morio, eigentlich Saitō Sōkichi, geboren 1927 in Tokio, ist einer der bedeutendsten Schriftsteller Japans. Der Sohn des Dichters Saitō Mokichi studierte Medizin und reiste 1958 als Schiffsarzt für mehrere Monate nach Europa. 1960 erhielt Kita Morio den Akutagawa-Preis, die höchste Auszeichnung für japanischsprachige Autoren. Von ihm erschienen sind zahlreiche Kurzgeschichten, Märchen und Romane, darunter das 1983 als Anime verfilmte Buch »Doktor Mambos Insektentagebuch«.


 

Neuerscheinung

Nach längerer Zeit erscheint im Frühling 2009 wieder einmal ein Tanka-Band, diesmal zweisprachig, japanisch-deutsch, mit Kommentar und Einführung. Neu ist auch die strikt chronologische Anordnung und die Auswahl mit 50 klassischen und 50 modernen Tanka.

Gäbe es keine Kirschblüten...


"Gäbe es keine Kirschblüten..."

Tanka aus 1300 Jahren. Japanisch-Deutsch
Hrsg. u. übers. v. Yukitsuna Sasaki, Eduard Klopfenstein u. Masami Ono-Feller

Reclam Verlag, Ditzingen
2009, 256 Seiten, Masse: 9,6 x 15,2 cm, Hardcover
Euro 12.-   Sfr. 22.50

ISBN-10: 3150106982
ISBN-13: 9783150106983

Erscheint im April 2009

SASAKI Yukitsuna ist ein führender Vertreter der Tanka-Dichtung Japans sowie  Professor für japanische Literatur an der renommierten Waseda-Universität, Tôkyô. Er ist  Leiter der Tanka-Dichtergruppe „Kokoro no hana“ sowie Herausgeber der gleichnamigen  Zeitschrift. Von ihm sind bisher 14 Tanka-Bände sowie mehrere kritische Werke über Tanka-Literatur erschienen. Sasaki ist u.a. eines von vier Jurymitgliedern der wöchentlichen Tanka-Kolumne der „Asahi Shinbun“, der führenden überregionalen Zeitung Japans. Vorsitzender  der Gesellschaft moderner Tanka-Dichter, Mitglied der Japan Art Academy. Sasaki erhielt  viele Auszeichnungen.

Die Übersetzungen und Kommentare stammen von Prof. Eduard Klopfenstein (Universität Zürich).


 

Wege der Japanologie
(Festschrift für Eduard Klopfenstein)

Die Geschichte der Japanologie in Zürich ist eng verbunden mit der Biographie von Eduard Klopfenstein, dem zweiten Ordinarius des Faches von 1989 bis 2005. Beinahe seit den Anfängen der Abteilung Japanologie des Zürcher Ostasiatischen Seminars war er maßgeblich am Aufbau und der frühen Entwicklung beteiligt, von 1969 bis 1979 zunächst als wissenschaftlicher Assistent (mit einem Unterbruch von 1972 bis 1975 zwecks Erforschung des traditionellen Theaters im Auftrag des Schweizerischen Nationalfonds an der Universität Kyôto), und nach der Habilitation von 1979 zehn Jahre lang als Oberassistent. Seine breit gestreuten Tätigkeitsfelder erstrecken sich von der Literatur und den darstellenden Künsten der Vormoderne bis hin zur modernen Literatur und gesellschaftlichen Aspekten des gegenwärtigen Japan. Eine Spezialität stellte stets die spätmoderne Lyrik, insbesondere die Kettendichtung unter Einbezug verschiedener Sprachen mit dem Japanischen als Angelpunkt dar. Dieser Band mit hochkarätigen Beiträgen seiner Kolleginnen und Kollegen, Schüler und Bekannten - darunter auch ein Text des Nobelpreisträgers für Literatur Ôe Kenzaburô - spiegelt die ungeheure Breite des Faches wieder, in etwa wie sie in Klopfensteins Werk selbst Ausdruck findet.

Wege der Japanologie

Meyer, Harald (Hg.)
Wege der Japanologie

Festschrift für Eduard Klopfenstein

Zürich, 2008
LIT Verlag GmbH & Co. KG Wien

Berlin, 2008
LIT Verlag Dr. W. Hopf

Reihe: Japanologie
Gebunden. Ca. 426 Seiten

ISBN 978-3-03735-171-0 (Schweiz)
ISBN 978-3-8258-0541-8 (Deutschland)

Hinweis: Der Band enthält einen Originalbeitrag des Nobelpreisträgers Ôe Kenzaburô in Japanisch und in deutscher Übersetzung.


Aus dem Inhalt:


 

Asiatische Studien LXI·2·2007:
Japanische Schriftstellerinnen 1890-2006

In der Reihe "Asiatische Studien" ist ein Band zum Thema Japanische Schriftstellerinnen erschienen:

Bronkhorst, Johannes / Gassmann, Robert / Klopfenstein, Eduard / Kollmar-Paulenz,
Karénina / Von Kügelgen, Anke / May, Jaques / Riemenschnitter, Andrea / Rudolph,
Ulrich / Schoeler, Gregor / Schulze, Reinhard / Zufferey, Nicolas (Hrsg.)


Asiatische Studien / Études Asiatiques
Zeitschrift der Schweizerischen Asiengesellschaft
Revue de la Société Suisse-Asie
LXI - 2/2007
Japanische Schriftstellerinnen 1890-2006
Herausgegeben von Eduard Klopfenstein

Bern, Berlin, Bruxelles, Frankfurt am Main, New York, Oxford, Wien. 2007. 536 S.
Publiziert bei: Peter Lang Verlag. Bern.

Aus dem Inhalt: